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Chronik unserer Schule

1882
In diesem Jahr wurde das Schulhaus gebaut. Es war, ist und bleibt ein markantes Gebäude des Stadtdorfes Queichheim, worauf   die Queichheimer stolz sind. 
Bis 1882 gab es in Queichheim zwei Schulhäuser, eines am jetzigen Standort für die katholischen Kinder. Das andere für die protestantischen Kinder war das Eckhaus Queichanger und Queichheimer Hauptstraße. Als die beiden Schulhäuser zu klein  geworden waren, entschloss man sich zum Bau eines Schulgebäudes für beide Konfessionen.
 Im Erdgeschoss waren zwei Wohnungen für die beiden Schulleiter. Der katholische Schulleiter wohnte im westlichen Teil, der protestantische Schulleiter im östlichen Teil. Im Stock darüber befanden sich vier Schulsäle und zwei Zimmer für die Hilfslehrer. Die Gesamtkosten für den Bau betrugen fast 50 000 Mark. 

1883 
Erstbezug und Einweihungsfeier – man brauchte 280 Brötchen für die Schulkinder. 

1909 
Für die katholischen Kinder musste eine Schulbaracke mit einem Saal errichtet werden. Mitten im Schulhof standen ein schmales Gebäude mit Waschküche, die Wirtschaftsräume der Lehrer und die Schulaborte. 

Ab 1920 
hießen die beiden Schulen "Volksschulen". 

1937 
Die „Gemeinschaftsschule“ wurde eingeführt. 

1945 
Die Schulräume waren zuerst von amerikanischen, dann von französischen Soldaten belegt. Nach dieser schlimmen Zeit wurde der westliche Teil Hausmeisterwohnung, im östlichen Teil wohnten der protestantische Lehrer und zwei weitere Familien. 

1947/48 
Es wurden 164 Kinder von drei Lehrkräften unterrichtet; natürlich im Schichtbetrieb. 

1949 
Einführung der "Bekenntnisschulen" - es gab wieder eine katholische Schule mit drei und eine evangelische mit zwei Lehrern. 

1952 
Die Baracke wurde entfernt und ein neues Schulhaus mit zwei gleich großen Sälen erbaut. Ebenso wurden die Aborte und die Waschküche erneuert und eine Garage gebaut. Diese Gebäude stehen bis heute. 

1958 
Alle Mieter der protestantischen Lehrerwohnung mussten ausziehen, denn die Zahl der Kinder hatte sich vergrößert. Es entstanden zwei Säle. 

1966 
Aus den Bekenntnisschulen wurde die "christliche Gemeinschaftsschule" mit acht Lehrkräften. 

1969 
Aus der katholischen Wohnung zog nun auch der Hausmeister aus. So entstanden wieder zwei Säle. Die neunte Klasse wurde in die Pestalozzischule verlegt. 

1970 
Bildung von Grund- und Hauptschulen. Ab der 5. Klasse gingen die Kinder in die Pestalozzischule. Die Klassenstufen 1 bis 4 verblieben in Queichheim. Das waren damals 210 Kinder. 

1974 
Auflösung der Mörlheimer Grundschule. Jetzt besuchten 277 Kinder die Queichheimer Grundschule. 

1982 
lernten 148 Kinder in sieben Klassen. Die Religionsstunden wurden von den jeweiligen Pfarrern erteilt: Gerhard Weber und Dieter Weber. 

1982 
beging man das 100-jährige Jubiläum der Grundschule Queichheim. 

2007 
wurden "125 Jahre Schulhaus Queichheim" gefeiert und die Schule in "Michael-Ende-Grundschule" umbenannt.
16.Juli 2007
Der Dachstuhl der Schule brannte - das ganze Gebäude musste grundsaniert werden. Ende Apri 2008 konnten alle Räume wieder genutzt werden. Alle Klassen zogen wieder ein.
20. Juni 2008
Offizielle Einweihungsfeier
07.05. bis 10.05.2009
Während der "72-Stunden-Aktion" sanierte die Kolpingfamilie unseren Schulhof.
 

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